Närrischer Zunftball mit vielen Spaß und Jux auf der Bühne




Am Glombigen Doschdig sind im Dorf die Narren los; mit der lustigen Befreiung der Kindergartenkinder und der Grundschüler war der Start in einen langen und närrischen Tag und eben so eine lange
Zunftball-Nacht. Im Kindergarten St. Peter schunkelten die Schopfboale, Altlachahexa mit dem Hokama , die Narrenbüttel, die Wolfstalbären und Schnecken aus Lauterach mit den Kindern um die Wette und sangen
lustige Fa<snetstexte. Auf dem Weg zur Grundschule wurde ein kurzer Halt im Rathaus abgehalten. Bürgermeister Bernhard Ritzler begrüßte die Narren und KiGa-Kinder vom ersten Stock am Fenster seiner Residenz, lud die Kinder dann ins Rathaus ein und verteilte Süßigkeiten. Auch die Schüler der Grundschulklassen 3. und 4. mit ihren Lehrerinnen der Grundschule empfingen die Narren mit einem kräftigen „Schopfboale-Hoi“ und „Wolfstal-Bära“ und ließen das Klassenzimmer mit lauter Musik und Gesang erklingen sowie die Befreiungsproklamtion von den Narrenbüttel vorlesen.
Der abendliche Zunftball in der Gemeindehalle war dann der Höhepunkt des Tages. Begrüßt wurden die zahlreichen, närrischen Gäste, darunter die dörflichen Honoratioren und Narren aus Lauterach und Obermarchtal.mit ihren Narrenrufen von den beiden Moderatoren Jens Rapp und Felix Teschner.
Die Musiker von der Band „Reiner`s Schwabensound Special“ legten gleich stimmungsvoll los und unterhielten fast pausenlos die Gäste.
Das anschließende Bühnenprogramm war sehr vielseitig, lustig und von den Akteuren mit gespielter Freude und Spaß den Anwesenden vermittelt. Dabei war so mancher Augen- und Ohrenschmaus einfach hinreißend und wurde mit viel Beifall belohnt. Mehrfach wurden lustige Sketche gespielt und die darin erwähnten Ehepaare und Verliebte meist mit Problemen, Verwechslungen oder weiteren komischen Szenen und Sprüchen dargestellt.
Sketche und Spiele wurden dargeboten von Luca Härle, Valentin Teschner, Luana und Amina Wetzel, Lina Ziegler, Laura Schillinger, Jasmin Fischer, Nicole und Ferdinand Knab, Petra, Zoe und Torsten Stadler, Katrin Spähn, David Scherenbacher und Wolfgang Merkle.
Manche Dame klagte darüber „was soll ich anziehen“, dabei quoll der Kleiderschrank mit Klamotten über.
Zu hören und zu sehen war auch das Generationenproblem und nicht seltrn waren Eheprobleme an der Tagesordnung. Ehe sei Arbeit und was schenkt man sich. Oder was fang ich mit einer Langzeitbeziehung an. Ja und es gibt Frauen, die brauchen eben einen Schönheitsschlaf. Wie behebe ich kalte Füße und was mache
Ich wenn mein Gesicht morgens später aufsteht.
Bei der Suche nach einer Nebentätigkeit fand ein Paar zum Telefonsex. Doch am Ende war dies ein Trugschluß, denn die Telefonrechnung schnellte nach oben..Überragend dann die Vorstellung von Lena und Niklas Traub mit dem Rap-Song.
Der Tanz von den 20 Fire-Girls auf der Bühne war mit sportlicher Akrobatik von den Tanzgirls vom SV Untermarchtal und SC Lauterach toll in Szene gesetzt und erhielt viel Beifall.
Wie zwei Schachspielerinnen unterschiedlich an das Brettspiel herangingen war mindestens mit einer „Dummies“ und deren Begriffsstutzigkeit besetzt. Eine klare Rollenbesetzung hatte auch der Auftritt mit dem Duo „Hannes und der Bürgermeister“ in diesem Klassiker.. Der Bürgermeister war, wie konnte es anders nicht sein, Untermarchtals Bürgermeister Bernhard Ritzler im Gewand eines Froschkönig, hätte aber lieber, wie es sich herausstellte, einen Märchenprinz verkörpert. Damit wäre das Vorhaben mit einer Prinzessin wohl leichter gefallen. Den Hannes spielte Joachim Lang als schlagfertiger und schlauer Gegenüber. .
Die beiden Altlache-Hexa Felix Teschner und Christoph HIrschle boten mit viel Leichtigkeit und fetzigen Gesang den Ohrwurm „Hex-Hex-Oberhex“ dem Publikum zum Schluß des Bühnenprogramm.
Dank für alle Akteure, Helfer und Verpflegungspersonal am Abend in der Küche und allen Gästen wurde von Moderator und Zunftmeister Jens Rapp ausgesprochen.
Zum Fasnetsamstag-Umzug lud er ebenfalls ein. Dann erklang noch das gemeinsam gesungene Untermarchtaler Narrenlied mit dem Refrain „Und jetzt heißt`s Schopfboale Hoi, Schopfboale Hoi in Stadt und Land. Nur immer Schopfboale Hoi, Schopfboale Hoi denn wir sind überall bekannt“ !.