Aktuelles

18.04.2026 Allgemein

Untermarchtaler Narren setzen auf Beständigkeit

Untermarchtal (mh) Die Mitgliederversammlung der Narrenzunft Untermarchtal ergab keine Änderungen im Führungsgremium. Jens Rapp bleibt erster Zunftmeister, Lukas Teschner sein Stellvertreter. Auch Kassiererin Katrin Spähn und Schriftführer Matthias Hänle wurden in ihren Ämtern bestätigt. Die Untermarchtaler Narren blicken auf ein ereignisreiches Jahr zurück. Schriftführer Matthias Hänle ließ die Events des letzten Jahres chronologisch revue passieren. Angefangen vom Sommerfest bei der Mehrzweckhalle, das im Stile einer Dorfhockete abgehalten wurde, über den Nikolausbrunch für die Bürgerinnen und Bürger und natürlich der Fasnet als Hauptzeit der Narren. Alle Veranstaltungen wurden zum größten Teil vom Zunftrat geplant und vorbereitet. Highlight war der Hausumzug am Fasnetssamstag mit über 1200 Hästrägern und ca. 1000 zahlenden Zuschauern. Beim Bericht des ersten Vorsitzenden fand Zunftmeister Jens Rapp aber auch mahnende Worte an die Mitglieder. Er kritisierte unter anderem einen Mangel an Offenheit für neue Ideen und Maßnahmen. So wurde beispielsweise in der vergangenen Fasnetssaison erstmals mit einer App gearbeitet, bei dem man sowohl die Arbeitsdienste verwalten kann, als auch Anmeldungen für Umzüge, sowie die Stammdaten der Mitglieder. Er appellierte auch an die Mitglieder, wertzuschätzen was man an der Narrenzunft hat, so fahren die Narren beispielsweise an jeder Ausfahrt kostenlos mit dem Bus, ein Alleinstellungsmerkmal in der Umgebung. Nichtsdestotrotz sprach der Zunfti auch Lob aus für die geleisteten Arbeitsstunden rund um die Fasnet und dass man keine Zwischenfälle hinnehmen musste. Kassiererin Katrin Spähn konnte von einem sehr positiven Kassenstand berichten. Das abgelaufene Jahr konnte trotz einiger Investitionen mit leichten Plus abgeschlossen werden. Auch Kassenprüfer Wolfgang Merkle hob diese Tatsache lobend hervor und attestierte der Kassiererin eine tadellose Buchführung. Die Berichte der Untergruppen der Schopfboale, Narrenbüttel und Altlacha-Hexa prämierten unter anderem die 100%-Läufer, also diejenigen, die es geschafft haben, an der vergangenen Fasnet an jedem Umzug teilzunehmen. Für die Büttel waren dies: Paul Fischer, Joachim Ziegler, David Scherenbacher und Joachim Maurer, für die Schopfboale: Verena Ziegler, Melanie Walter, Christian Schaupp, Maria Schick und Alexander Wilhelm, und für die Hexen: Michael Glatzer, Beatrice Glatzer, Felix Teschner, Felix Ziegler, Torsten Stadler, Petra Stadler und Florian Gehlhoff die geehrten bekamen ein kleines Präsent überreicht. Die Wahlen führte Bürgermeister Bernhard Ritzler durch. Einzige Änderung: Lena Traub übernimmt das Amt des Stellvertretenden Oberboale von Leon Kruber. Ritzler bedankte sich für die vorbildliche und unkomplizierte Zusammenarbeit mit der Narrenzunft, sowie deren Mehrwert, die sie für die Gemeinde bringt. Als Ankündigung für das kommende Jahr berichtete die Vorstandschaft, dass man einen Mitgliederausflug zum Maifest des MV Frankenhofen machen möchte, sowie im Spätsommer ein Grillfest geplant sei. Das Sommerfest muss indes aufgrund der Umbauarbeiten an der Mehrzweckhalle ausfallen.

19.03.2026 Allgemein

Einladung zur Hauptversammlung am 10. April

Am Freitag, dem 10. April 2026, findet um 20:00 Uhr im Sportheim des 

SV Untermarchtal die diesjährige Mitgliederversammlung der Narrenzunft Untermarchtal e.V. statt, zu der wir alle Freunde und Gönner der NZU einladen möchten.

Folgende Tagesordnung ist vorgesehen:

  1. Bericht des 1. Vorsitzenden 
  2. Bericht des Schriftführers 
  3. Bericht des Kassiers 
  4. Bericht der Kassenprüfung 
  5. Bericht der Untergruppen 
  6. Entlastung des Zunftrates und des Kassiers 
  7. Neuwahlen gemäß Satzung 
  8. Wahl der Kassenprüfer 
  9. Behandlung von Anträgen
  10. Verschiedenes

Über Euer Kommen würden wir uns freuen.

21.02.2026 Allgemein

Närrischer Zunftball mit vielen Spaß und Jux auf der Bühne

Am Glombigen Doschdig sind im Dorf die Narren los; mit der lustigen Befreiung der Kindergartenkinder und der Grundschüler war der Start in einen langen und närrischen Tag und eben so eine lange

Zunftball-Nacht. Im Kindergarten St. Peter schunkelten die Schopfboale, Altlachahexa  mit dem Hokama , die Narrenbüttel, die Wolfstalbären und Schnecken aus Lauterach mit den Kindern um die Wette und sangen

lustige Fa<snetstexte. Auf dem Weg zur Grundschule wurde ein kurzer Halt im Rathaus abgehalten. Bürgermeister Bernhard Ritzler begrüßte die Narren und KiGa-Kinder vom ersten Stock am Fenster seiner Residenz, lud die Kinder dann ins Rathaus ein und verteilte Süßigkeiten. Auch die Schüler der Grundschulklassen 3. und 4. mit ihren Lehrerinnen der Grundschule empfingen die Narren mit einem kräftigen „Schopfboale-Hoi“ und „Wolfstal-Bära“ und ließen das Klassenzimmer mit  lauter Musik und Gesang erklingen  sowie die Befreiungsproklamtion von den Narrenbüttel vorlesen.

Der abendliche Zunftball in der Gemeindehalle war dann der Höhepunkt des Tages. Begrüßt wurden die zahlreichen, närrischen Gäste, darunter die dörflichen Honoratioren und Narren aus Lauterach und Obermarchtal.mit ihren Narrenrufen von den beiden Moderatoren Jens Rapp und Felix Teschner. 

Die Musiker von der Band „Reiner`s Schwabensound Special“ legten gleich stimmungsvoll los und unterhielten fast pausenlos die Gäste.

Das anschließende Bühnenprogramm war sehr vielseitig, lustig und von den Akteuren mit gespielter Freude und Spaß den Anwesenden vermittelt. Dabei war so mancher Augen- und Ohrenschmaus einfach hinreißend und wurde mit viel Beifall belohnt. Mehrfach wurden lustige Sketche gespielt und die darin erwähnten Ehepaare und Verliebte meist mit Problemen, Verwechslungen oder weiteren komischen Szenen und Sprüchen dargestellt. 

Sketche und Spiele wurden dargeboten von Luca Härle, Valentin Teschner, Luana und Amina Wetzel, Lina Ziegler, Laura Schillinger, Jasmin Fischer, Nicole und Ferdinand Knab, Petra, Zoe und Torsten Stadler, Katrin Spähn, David Scherenbacher und Wolfgang Merkle.

Manche Dame klagte darüber „was soll ich anziehen“, dabei quoll der Kleiderschrank mit Klamotten über.

Zu hören und zu sehen war auch das Generationenproblem und nicht seltrn waren Eheprobleme an der Tagesordnung. Ehe sei Arbeit und was schenkt man sich. Oder was fang ich mit einer Langzeitbeziehung an. Ja und es gibt Frauen, die brauchen eben einen Schönheitsschlaf. Wie behebe ich kalte Füße und was mache

Ich wenn mein Gesicht morgens später aufsteht.

Bei der Suche nach einer Nebentätigkeit fand ein Paar zum Telefonsex. Doch am Ende war dies ein Trugschluß, denn die Telefonrechnung schnellte nach oben..Überragend dann die Vorstellung von Lena und Niklas Traub mit dem Rap-Song.

Der Tanz von den 20 Fire-Girls auf der Bühne war mit sportlicher Akrobatik von den Tanzgirls vom SV Untermarchtal und SC Lauterach toll in Szene gesetzt und erhielt viel Beifall.

Wie zwei Schachspielerinnen unterschiedlich an das Brettspiel herangingen war  mindestens mit einer „Dummies“ und deren Begriffsstutzigkeit besetzt. Eine klare Rollenbesetzung hatte auch der Auftritt mit dem Duo „Hannes und der Bürgermeister“ in diesem Klassiker.. Der Bürgermeister war, wie konnte es anders nicht sein, Untermarchtals Bürgermeister Bernhard Ritzler im Gewand eines Froschkönig, hätte aber lieber, wie es sich herausstellte, einen Märchenprinz verkörpert. Damit wäre das Vorhaben mit einer Prinzessin wohl leichter gefallen.  Den Hannes spielte Joachim Lang als schlagfertiger und schlauer Gegenüber. .

Die beiden Altlache-Hexa Felix Teschner und Christoph HIrschle boten mit viel Leichtigkeit und fetzigen  Gesang den Ohrwurm „Hex-Hex-Oberhex“ dem Publikum zum Schluß des Bühnenprogramm.

Dank für alle Akteure, Helfer und Verpflegungspersonal am Abend in der Küche und allen Gästen wurde von Moderator und Zunftmeister Jens Rapp ausgesprochen.

Zum Fasnetsamstag-Umzug lud er ebenfalls ein. Dann erklang noch das gemeinsam gesungene Untermarchtaler Narrenlied mit dem Refrain „Und jetzt heißt`s Schopfboale Hoi, Schopfboale Hoi in Stadt und Land. Nur immer Schopfboale Hoi, Schopfboale Hoi denn wir sind überall bekannt“ !.

15.12.2025 Allgemein

Narrenzunft hat zum 8. Nikolausbrunch eingeladen

Untermarchtal. (hi) Die Narrenzunft Untermarchtal lud am 3. Advent zu ihrem 8. Nikolausbrunch freundlich ein. Dieser Einladung folgten viele Freunde der Narrenzunft; Einheimische und Auswärtige. Somit war die Zunft mit dem Besuch sehr zufrieden. Die vielen Gäste waren mit dem tollen und vielseitigen Angebot unterm Christbaum in der Untermarchtaler Halle gleichfalls sehr zufrieden. Da konnte Zunftmeister Jens Rapp mit seinen treuen Helfern bei der Begrüßung und gleichzeitigen Büfett-Eröffnung ein vorzügliches Angebot den Gästen verkünden. Eine Vielzahl von Köstlichkeiten und Schmankerl sowie  feine Leckerbissen waren darunter. Das Frühstück-Büfett enthielt mehrere Arten von Marmeladen Schokoaufstriche, eine Vielfalt von Wurst- und Schinkenaufschnitten, Käsesorten aller Art, ein tolles Rohkostgemüseangebot, mehrere Brot- und Gebäcksorten, frische Brezeln, Spiegelei und Waffeln. Dazu natürlich Kaffee, Tee,  Espresso und mehrere geschmackvolle Säfte -  alles zum genießen !

Das Mittagsmahl war mit Schaschlik in Soße, Kroketten und grünem Salat sehr gut bestückt und schmackhaft. Die Gäste genossen das Angebot noch länger bei netter Unterhaltung an den Tischen.

16.11.2025 Allgemein

Narrenzunft Untermarchtal eröffnet Fasnet

Acht Neuaufnahmen für die kommende Fasnetssaison!

Hexenaufnahmen mit den Oberhexen
Neu-Boale nach bestandener Prüfung

Untermarchtal. (hi) Mit der Eröffnunghsparty der Narrenzunft Untermarchtal begann am 11.11.25 im Sportheim/Pizzeria die Fasnetsaison 2025/26. Schon gut in Stimmung präsentierte sich das Fasnetvolk mit seinem Zunftmeister Jens Rapp. Dieser begrüßte mit einem schallenden „Schopfboale-Hoi“, einem „Altlacha-Hexa“ sowie mit „Narren-Büttel“ alle drei Gruppen der Untermarchtaler Fasnet.

Somit sprang der Funke der zahlreich anwesenden und  begeisterten Fasneter gleich über. Der wichtigste Programmpunkt bei der Fasnet-Eröffnung waren die Neuaufnahmen von aktiven Mitglieder bei den Schopfboale und den Altlachahexa. Die Aufnahmezeremonie für die 5 neuen Schopfboale -Jakob Merkle, Laura Schillinger, Alexander Wetzel, Luana Wetzel und Lina Ziegler- übernahmen  Melanie Walter und Leon Krober. Die Aufnahmeprüfung war teilweise hart aber fair was den Verzehr der abstrackten „Genüsse“ betraf. Aber die lustigen Spiele wie zum Beispiel Geschicklichkeit mit dem Umgang einer Party-Tröte oder das Rollmops-Angelessen der Aufnahmewilligen entschädigte die Teilnehmer und die zusehenden Gäste gleichermaßen.

Das „Genuss-Speise“ Menü setzte sich aus Götterspeise, Essiggurke, Kekse, Gummibärchen, Knoblauch, Rollmops und Knoblauch sehr ausgewogen und schmackhaft zusammen. Am Prüfungsende hieß es aber für jeden: Prüfung bestanden.

Den beiden Oberhexen Felix Teschner und Christoph Hirschle stellten sich mit Andreas Dettling, Florian Gehlhoff und Tanja Staudenraus drei Bewerber /innen zur Aufnahme  aus der  Gruppe der Altlachahexa. Auch hier mußten die Hexenanwärter/innen ein vorzügliches Auswahl Menü genießen. Dieses setzte sich in 2 Gängen so zusammen; Weinblätter, Rotkraut, Garnelen mit Zitronengeschmack. Dazwischen ein Lebertran-Likörchen. Im Hauptgang dann Spätzla, Glasnudeln, Schokosoße, Zwiebeln und dies alles serviert mit Salat aus  der Untermarchtaler Altlacha. Na dann guten Appetit !. Bei der Nachspeise setzte es dann auf Biskuitboden Kartoffel, Marmelade und Seelachsfilet. Alle drei Bewerber/innen sich  dann als Geprüft dem Zunftmeister Jens Rapp bei den neu aufgenommenen Mitglieder und denen welche die närrisch-lustigen Aufnahmezeremonien leiteten, sowie auch allen fasnetsbegeisterten Gästen für ihr Kommen und den Wirtsleuten am Abend.  Der Zunftmeister verkündete dann die anstehende Veranstaltung mit dem 9. Nikolausbrunch am 14. Dezember 25 in der Gemeindehalle und lud dazu herzlich ein.

Der erste Fasnetsauftritt für 2026 ist die Fasnetausgrabung am 16. Januar.  Zur Aufmerksamkeit und Vorstellung der neuen Zunft-App riefen Katrin Spähn und Verena Ziegler auf. Sie gaben Auskunft über die künftige Anwendung und den Inhalt der Zunft-App. Diese wird umgehend frei geschaltet. Die Homepage der Zunft besteht weiterhin.

Text und Bilder: Hermann Illenberger