Aktuelles

12.09.2025 Allgemein

Spendenübergabe 2025

Als Narrenzunft pflegen wir in Untermarchtal mit viel Herzblut die schwäbisch-alemannische Fasnet – aber für uns endet gelebte Gemeinschaft nicht mit dem Kehraus gemeinsamen Blära am Fasnetsdienstag. Deshalb war es uns auch in diesem Jahr ein großes Anliegen, etwas von dem zurückzugeben, was wir durch die Unterstützung unserer Mitglieder, Freunde und der Dorfgemeinschaft erfahren dürfen. Insgesamt haben wir 1.800 Euro an Spendengeldern zusammenbekommen. Zusammensetzen tut sich dieser Betrag aus unserer Versteigerung während des Weißwurstfrühstücks, aufgerundet durch unsere Ehrenmitglieder, einem Teil des Eintritts von unserem legendären Umzug am Fasnetssamstag, dem Verkauf von Zunftmeister Jens seinem Barett, sowie einem Zuschuss der Zunftratsmitglieder. Diese Summe haben wir zu gleichen Teilen auf drei Organisationen verteilt, die uns besonders am Herzen liegen:

600 Euro gingen an Herzenssache e.V., die sich mit großem Engagement für Kinder und Jugendliche in Not einsetzen.

Weitere 600 Euro haben wir dem Hospiz in Kirchbierlingen gespendet, das Menschen in ihrer letzten Lebensphase würdevoll begleitet.

Und die letzten 600 Euro gingen an die Radio 7 Drachenkinder, die kranke, traumatisierte oder behinderte Kinder und deren Familien unterstützen.

Mit diesen Spenden möchten wir einen kleinen Beitrag leisten, um dort zu helfen, wo Unterstützung dringend gebraucht wird – ganz nach dem Motto: „Gemeinsam Feste feiern und gemeinsam helfen.“ Ein herzliches Dankeschön an alle, die durch ihren Einsatz, ihre Spendenbereitschaft oder einfach durch ihre Teilnahme an unseren Veranstaltungen diese Hilfe möglich gemacht haben!

19.03.2026 Allgemein

Einladung zur Hauptversammlung am 10. April

Am Freitag, dem 10. April 2026, findet um 20:00 Uhr im Sportheim des 

SV Untermarchtal die diesjährige Mitgliederversammlung der Narrenzunft Untermarchtal e.V. statt, zu der wir alle Freunde und Gönner der NZU einladen möchten.

Folgende Tagesordnung ist vorgesehen:

  1. Bericht des 1. Vorsitzenden 
  2. Bericht des Schriftführers 
  3. Bericht des Kassiers 
  4. Bericht der Kassenprüfung 
  5. Bericht der Untergruppen 
  6. Entlastung des Zunftrates und des Kassiers 
  7. Neuwahlen gemäß Satzung 
  8. Wahl der Kassenprüfer 
  9. Behandlung von Anträgen
  10. Verschiedenes

Über Euer Kommen würden wir uns freuen.

Von Detektiven bis Liebesgöttern – bunter Umzug am Fasnetssamstag begeistert

Der diesjährige Fasnetsumzug am Fasnetssamstag in Untermarchtal bot den zahlreichen Besuchern wieder ein farbenfrohes und ideenreiches Spektakel. Laut Umzugsaufstellung zogen insgesamt 51 Gruppen durch die Straßen des Ortes – ein beeindruckendes Bild aus Hästrägern, Musikvereinen und kreativen Mottogruppen.

Bereits an vierter Stelle sorgte die Grundschule Untermarchtal/Lauterach mit ihrem Motto „Schuldetektive – Spürnase“ für Aufsehen Umzugsaufstellung 2026. Als pfiffige Spürnasen gingen die Schülerinnen und Schüler auf närrische Spurensuche und begeisterten mit liebevoll gestalteten Detektivkostümen.

Auch die Jüngsten zeigten viel Fantasie: Der Kindergarten präsentierte sich als buntes Puzzle, während die Kita als kleine Zauberer unterwegs war und mit Magie und kreativen Kostümen die Zuschauer zum Staunen brachte.

Eine besondere Note setzte die traditionelle und originelle Gruppe der Venezianer Umzugsaufstellung 2026. Passend zum Valentinstag widmeten sie sich dem Thema Liebe und traten als Amor, der Gott der Liebe, in Erscheinung. Mit stilvollen Gewändern und romantischen Details verliehen sie dem Umzug einen Hauch venezianischer Eleganz.

Neben den örtlichen Gruppen bereicherten zahlreiche Narrenzünfte, Hexen, Geister und Musikvereine aus der Region den Zug und sorgten mit ihren Narrenrufen und Klängen für ausgelassene Stimmung entlang der Strecke.

Zwar zeigte sich das Wetter von seiner eher ungemütlichen Seite – nasskalt und stellenweise etwas trüb –, doch das tat der guten Laune keinen Abbruch. Viele Zuschauer fanden dennoch den Weg nach Untermarchtal und säumten gut gelaunt die Straßen, um das närrische Treiben zu verfolgen.

Im Anschluss verlagerte sich das Geschehen in die verschiedenen Veranstaltungsorte im Ort. In der Zunftstube, der Schlagerbar, der Halle, dem Partyzelt und dem Armor-Center wurde bis in die Abendstunden gemeinsam gefeiert, getanzt und gelacht. So klang ein rundum gelungener Fasnetssamstag mit buntem närrischem Treiben stimmungsvoll aus.

21.02.2026 Allgemein

Närrischer Zunftball mit vielen Spaß und Jux auf der Bühne

Am Glombigen Doschdig sind im Dorf die Narren los; mit der lustigen Befreiung der Kindergartenkinder und der Grundschüler war der Start in einen langen und närrischen Tag und eben so eine lange

Zunftball-Nacht. Im Kindergarten St. Peter schunkelten die Schopfboale, Altlachahexa  mit dem Hokama , die Narrenbüttel, die Wolfstalbären und Schnecken aus Lauterach mit den Kindern um die Wette und sangen

lustige Fa<snetstexte. Auf dem Weg zur Grundschule wurde ein kurzer Halt im Rathaus abgehalten. Bürgermeister Bernhard Ritzler begrüßte die Narren und KiGa-Kinder vom ersten Stock am Fenster seiner Residenz, lud die Kinder dann ins Rathaus ein und verteilte Süßigkeiten. Auch die Schüler der Grundschulklassen 3. und 4. mit ihren Lehrerinnen der Grundschule empfingen die Narren mit einem kräftigen „Schopfboale-Hoi“ und „Wolfstal-Bära“ und ließen das Klassenzimmer mit  lauter Musik und Gesang erklingen  sowie die Befreiungsproklamtion von den Narrenbüttel vorlesen.

Der abendliche Zunftball in der Gemeindehalle war dann der Höhepunkt des Tages. Begrüßt wurden die zahlreichen, närrischen Gäste, darunter die dörflichen Honoratioren und Narren aus Lauterach und Obermarchtal.mit ihren Narrenrufen von den beiden Moderatoren Jens Rapp und Felix Teschner. 

Die Musiker von der Band „Reiner`s Schwabensound Special“ legten gleich stimmungsvoll los und unterhielten fast pausenlos die Gäste.

Das anschließende Bühnenprogramm war sehr vielseitig, lustig und von den Akteuren mit gespielter Freude und Spaß den Anwesenden vermittelt. Dabei war so mancher Augen- und Ohrenschmaus einfach hinreißend und wurde mit viel Beifall belohnt. Mehrfach wurden lustige Sketche gespielt und die darin erwähnten Ehepaare und Verliebte meist mit Problemen, Verwechslungen oder weiteren komischen Szenen und Sprüchen dargestellt. 

Sketche und Spiele wurden dargeboten von Luca Härle, Valentin Teschner, Luana und Amina Wetzel, Lina Ziegler, Laura Schillinger, Jasmin Fischer, Nicole und Ferdinand Knab, Petra, Zoe und Torsten Stadler, Katrin Spähn, David Scherenbacher und Wolfgang Merkle.

Manche Dame klagte darüber „was soll ich anziehen“, dabei quoll der Kleiderschrank mit Klamotten über.

Zu hören und zu sehen war auch das Generationenproblem und nicht seltrn waren Eheprobleme an der Tagesordnung. Ehe sei Arbeit und was schenkt man sich. Oder was fang ich mit einer Langzeitbeziehung an. Ja und es gibt Frauen, die brauchen eben einen Schönheitsschlaf. Wie behebe ich kalte Füße und was mache

Ich wenn mein Gesicht morgens später aufsteht.

Bei der Suche nach einer Nebentätigkeit fand ein Paar zum Telefonsex. Doch am Ende war dies ein Trugschluß, denn die Telefonrechnung schnellte nach oben..Überragend dann die Vorstellung von Lena und Niklas Traub mit dem Rap-Song.

Der Tanz von den 20 Fire-Girls auf der Bühne war mit sportlicher Akrobatik von den Tanzgirls vom SV Untermarchtal und SC Lauterach toll in Szene gesetzt und erhielt viel Beifall.

Wie zwei Schachspielerinnen unterschiedlich an das Brettspiel herangingen war  mindestens mit einer „Dummies“ und deren Begriffsstutzigkeit besetzt. Eine klare Rollenbesetzung hatte auch der Auftritt mit dem Duo „Hannes und der Bürgermeister“ in diesem Klassiker.. Der Bürgermeister war, wie konnte es anders nicht sein, Untermarchtals Bürgermeister Bernhard Ritzler im Gewand eines Froschkönig, hätte aber lieber, wie es sich herausstellte, einen Märchenprinz verkörpert. Damit wäre das Vorhaben mit einer Prinzessin wohl leichter gefallen.  Den Hannes spielte Joachim Lang als schlagfertiger und schlauer Gegenüber. .

Die beiden Altlache-Hexa Felix Teschner und Christoph HIrschle boten mit viel Leichtigkeit und fetzigen  Gesang den Ohrwurm „Hex-Hex-Oberhex“ dem Publikum zum Schluß des Bühnenprogramm.

Dank für alle Akteure, Helfer und Verpflegungspersonal am Abend in der Küche und allen Gästen wurde von Moderator und Zunftmeister Jens Rapp ausgesprochen.

Zum Fasnetsamstag-Umzug lud er ebenfalls ein. Dann erklang noch das gemeinsam gesungene Untermarchtaler Narrenlied mit dem Refrain „Und jetzt heißt`s Schopfboale Hoi, Schopfboale Hoi in Stadt und Land. Nur immer Schopfboale Hoi, Schopfboale Hoi denn wir sind überall bekannt“ !.

Fasnet 2026 am Ort nimmt bei der Ausgrabung Fahrt auf

Mit der Fasnetausgrabung und gleichzeitigen Proklamation der diesjährigen Fasnet gibt es bei den Narren kein Halten mehr. Jetzt traf sich das Narrenvolk wie alljährlich gemeinsam bei der Zehntscheuer zur Ausgrabung und Proklamation der Fasnet.  Viele interessierte und begeisternde Narren vernahmen von Zunftmeister jens Rapp den laut schallenden Begrüßungsruf „Schopfboale Hoi“ und der Funke zum Mitmachen

dieses  Fasnetbrauchtum sprang über. Der Zunftmeister hat in seiner Ansprache nochmals die Freude der jetzt  beginnenden vierwöchigen Fasnetszeit den Narren kund gemacht.  Tolle Fasnetmusik spielte die anwesende, große Abordnung der Musikkapelle Frankenhofen unter Leitung von Daniel Aierstock und stimmte so alle in närrische Fasnetslaune ein.

Derweil sich schon die in der Zehntscheuer verweilenden Schopfboale mit ihren ungeduldigen „Miau-Rufen“ für ihre Befreiung anmeldeten, waren die Narrenbüttel in das alte Rathaus mit sanfter Gewalt eingedrungen um die Festsetzung des Bürgermeisters– dieses Jahr wegen Erkrankung des Schultes Bernhard Ritzler von Stellvertreterin und Gemeinderätin Carmen Härle vertreten- vorzunehmen.

Von der nahen Donau und Altlache her war bengalisches Feuer zu sehen. Dort gingen die Altlacha-Hexa zu Werke um ihren Chef, den noch schlafenden „Hoka-Ma“ zum Veranstaltungsplatz per Lafettenkarre vor die Zehntscheuer zu fahren. Die Altlacha-Hexa führten ein fürchterliches Geschrei mit lauten „Hui“-Rufen aus und schürten nebenbei das Feuer am Platz das die Szene erhellte und erwärmte.

Unterdessen öffnete der Zunftmeister und sein Stellvertreter das Zehntscheuertor um die miauenden und tanzenden Schopfboale mit ihrem Nachwuchs in die Freiheit und damit zur Fasnetteilnahme zu befreien. Mit Fackeln in der Hand erhellten die Schopfboale  den Platz und standen dann Spalier.

Mit ihren langstiieligen Besen rüttelten und schüttelten die Altlacha-Hexa jetzt ihren Hoka-Ma aus seinem tiefen Schlaf. Dieser reckte und streckte sich allmählich in seiner urwüchsigen Art und stand dann plötzlich mit seinem Hoka in der Hand vor seinen Hexen. Diese johlten weiterhin mit ihren Hui-Rufen und tanzten umher.Mit unüberhörbaren knattern fuhren dann die Narrenbüttel mit ihrem Unikat der  Benzinkutsche auf den Platz. Dort wartete das gesamte Narrenvolk auf die Rathausschlüssel-Übergabe der Frau „Schultheissin“ wie sie der Zunftmeister anredete. Der Zunftmeister hielt dann seine Anklage- und Machtbesitzrede an die Rathauschefin. Vergleichsweise milde waren die Anklagepunkte die gegen die Verwaltungseinrichtung verlesen wurde. Anscheinend hat die Gemeinde die Sommer- und Winterbaustelle mit den Witterungseinflüssen an der Haldenstraße total verwechselt. Ebens stellte der Narrenchef Jens der IV die aufgeteilte Verwaltungsarbeit auf dem Rathaus in Frage. Jetzt Gelächter der Menge und Beifall ! Doch Frau „Schultheissin Carmen Härle“ wußte sich in ihrer zarten, weiblichen Art zu verteidigen und widersprach in manchen Kritikpunkten. Aber dies reichte nicht, um letztendlich den Anspruch auf Übergabe der Rathausschlüssel an die „Macht der Narren“ jetzt zu übergeben. So wechselte der schwere, goldene  Rathausschlüssel den Besitzer und zwar an die nun 4 Woche herrschenden Narrenzunft. Danach verlas zum Vollzug der Machtübernahme der Stellvertretende Zunftmeister Lukas Teschner die Verkündigung der Narrenmacht mit der Proklamation der Narren über die Gemeinde. Einzuhalten von den Narren sei besonders die Trinkfestigkeit und Arbeitsscheue in der Zeit der Fasnet. Weitere humorvolle Narrentätigkeiten sind zu beachten.

Zum Ende der Proklamation lud der Zunftmeister Jens Rapp alle Narren und Besucher in die Zunftstube zum närrischen Beisammensein freundlich ein. Die musikalische Wegbeleitung zur Zunftstube und dortigen Unterhaltung mit der Musik aus Frankenhofen setzten die Narren den Abend fort.

15.12.2025 Allgemein

Narrenzunft hat zum 8. Nikolausbrunch eingeladen

Untermarchtal. (hi) Die Narrenzunft Untermarchtal lud am 3. Advent zu ihrem 8. Nikolausbrunch freundlich ein. Dieser Einladung folgten viele Freunde der Narrenzunft; Einheimische und Auswärtige. Somit war die Zunft mit dem Besuch sehr zufrieden. Die vielen Gäste waren mit dem tollen und vielseitigen Angebot unterm Christbaum in der Untermarchtaler Halle gleichfalls sehr zufrieden. Da konnte Zunftmeister Jens Rapp mit seinen treuen Helfern bei der Begrüßung und gleichzeitigen Büfett-Eröffnung ein vorzügliches Angebot den Gästen verkünden. Eine Vielzahl von Köstlichkeiten und Schmankerl sowie  feine Leckerbissen waren darunter. Das Frühstück-Büfett enthielt mehrere Arten von Marmeladen Schokoaufstriche, eine Vielfalt von Wurst- und Schinkenaufschnitten, Käsesorten aller Art, ein tolles Rohkostgemüseangebot, mehrere Brot- und Gebäcksorten, frische Brezeln, Spiegelei und Waffeln. Dazu natürlich Kaffee, Tee,  Espresso und mehrere geschmackvolle Säfte -  alles zum genießen !

Das Mittagsmahl war mit Schaschlik in Soße, Kroketten und grünem Salat sehr gut bestückt und schmackhaft. Die Gäste genossen das Angebot noch länger bei netter Unterhaltung an den Tischen.