Aktuelles

23.06.2025 Allgemein

Heißes 12. Sommerfest der Narren

Untermarchtal. (hi) Es war heiß, aber auch recht gemütlich und unterhaltend beim sommerlichen Fest der Narrenzunft auf dem Vorplatz der Gemeindehalle und der Schulwiese.  

Zwar lief das Festle langsam an, währte aber desto länger mit Gästen an der Bar.  Zum netten Aufenthalt trugen die Gäste selbst bei, die Kinder konnten sich austoben aber auch sich beim Kinderschminken und Tattoos fertigen,  im Schatten beschäftigen.  Für die Kids war die Wasserpistole heute ein tolles Spielzeug und man konnte seinem Nachbarn ein kleine Dusche hinterher schicken.

Der große Netzkletterbaum auf der Schulwiese war für die Jüngsten eine stetige Herausforderung, den obersten Gipfel zu erklimmen.

Das Maßkrugschieben war für viele Gäste der Hit. Mit Glück und Geschick erreichten viele ihre Wunschpunktzahl.

Aber anderen gelang wenig und jene versuchten es immer wieder und wieder.

Die Narrenzunft bot den anwesenden Gästen fürs leibliche Wohl einige lecker schmeckenden Spezialitäten an. Kaffee und Kuchen, Gyros mit Krautsalat, Tzatziki und Fladenbrot war so ein Renner des Tages.

Aber auch Schaschlik, Falafel mit Linsensalat und Kräuterdip sowie auch die Grillwurst schmeckte vielen Gästen. Das wichtige Getränkeangebot an diesem heißen Tag war reichlich und umfassend.

Zum abendlichen Schätzspiel lud Zunftmeister Jens Rapp die Gäste ein. Waren doch mehrere tolle und wertvolle gesponserte Preise zu gewinnen.

Spannend war dann die Siegerehrung vom Maßkrugschieben und Schätzspiel. Bei beiden Wettbewerben mußte ein Stechen her und das dauerte.

Das Maßkrugschieben teilte man in einen Frauen- und Männerwettbewerb. Bei den Frauen siegte Petra Stadler. Zweitplatzierte wurde Ulrike Maurer. Den dritten Platz belegte Sarah Bückle nach Entscheidung im Stechen vor Lisa Rapp.

Bei den Männern: Gleiche Situation. Platz 1 gelang Christopher Sommer vor dem Zweitplatzierten Tobias Hummel.

Dann Stechen um Platz 3 zwischen Leon Kruber und Dominic Mayer. Letzterer entschied das Duell für sich.

Im nett gestalteten Schätzspiel mußten die Schätzerinnen und Schätzer folgendes erraten: Wie viele Bonbons befinden sich in einem Paar Hexenschuhe. Hierfür stellte Oberhexe Felix Teschner seine Original Paar Hexenschuhe zur Verfügung.

Jener Schätzer, der die größte und zugleich (un)mögliche Anzahl von Bonbons aufwies, bekam zum Trost eine halbe Bier. Michael Glatzer hieß der Trostpreis-Gewinner. Bei der Sieger-Ermittlung musste ein ein weitere Stechen her - zwischen Harald Fischer und Margret Aierstock. Harald Fischer gewann das Stechen und Margret Aierstock, vertreten durch Hans Aierstock, belegte somit den zweiten Platz. Platz 3 wurde mit einem Stück Abweichung nach unten an Sarah Bückle und mit einem Stück Abweichung nach oben an Dominic Mayer vergeben. Hier wurde kurzer Hand das kulinarische Paket des Partyservice Buck geteilt um ein weiteres Stechen zu vermeiden.

Die gesponserten, wertvollen Preise von Vereinsfreunden vom Ort und der Region waren zum Beispiel: ein Grill von WMF, eine Instaxkamera, mehrere kleine Bierfässer, eine gefüllte Kühlbox, Weinpräsentpakete, Geschenkkörbe, sowie mehrere Tankgutscheine. Zunftmeister Jens Rapp, der die Siegerehrung vornahm, bedankte sich bei allen Gästen und seinen Helfern beim Fest und besonders allen Sponsoren.

Dank galt auch dem musikalischen Alleinunterhalter des Abends, Norbert Kugler aus Laupheim.

22.04.2025 Allgemein Narrenzunft

Bericht zur Mitgliederversammlung

Abwechslungsreiches 33. Jubiläumsjahr der Narrenzunft

Im 33. Jahr der Narrenzunft Untermarchtal hatten die Narren viele tolle Termine zu bewältigen. Diese erfuhren die Mitglieder der Zunft nochmals bei der Mitgliederversammlung im Sportheim. Zunftmeister Jens Rapp begrüßte die Versammlung und stellte die Tagesordnung vor. In seinem Bericht blickte er auf das vergangene Geschäftsjahr, sowie auf die kürzlich vergangene Fasnetssaison zurück. Bemerkenswert beim Umzug: Vom Eintritt der Umzugbesucher wurden je Karte 50 Cent als Spende für einen guten Zweck abgezweigt. Zusammen mit allen Spenden während der Fasnet 25 -auch aus der Auktion am Fasnetsfreitag- ergab eine Gesamtsumme von1746 Euro. Diese wurde aufgeteilt für 3 Spendenempfänger zu gleichen Teilen an „Herzenssache“, Drachenkinder Ulm und Hospiz Kirchbierlingrn. Zuvor beim Zunftmeister-Empfang in der Halle gab es erstmals den Sologesang des Untermarchtaler Narrenliedes von Texterin Monika Kurz persönlich zu hören.. ZM Jens Rapp dankte zum Ende seiner Ausführungen allen für ihre vielfältigen Einsätze, der Gemeinde, dem Kloster, Firmen und Sponsoren sowie dem Zunftrat. Schriftführer Matthias Hänle ging auf alle Veranstaltungen chronologisch ein. Ausfürlich und detailiert der Bericht von Kassiererin Katrin Spähn. Insgesamt vermeldete sie einen guten Kassenstand. Was die einzelnen Veranstaltungen erbrachten sowie auch die Zunftstube war ein gelungen dargestelltes Zahlenwerk. Die Kassenprüfer hatten nichts zu beanstanden. Aus den Untergruppen der Schopfboale, Altlacha-Hexa und Narrenbüttel hörte man viel humorvollen Umtrieb. Narren die an allen Umzügen beteiligt waren erhalten als Geschenk ein Fotobuch der Narrenzunft. Die Neuwahlen und Entlastungen gingen problemlos vonstatten. Ergebnis. Zunftmeister bleibt Jens Rapp, sein Strellvertreter bleibt ebenfalls Lukas Teschner, Kassiererin Katrin Spähn und Vereinsschriftführer Matthias Hänle behalten ihre Ämter ebenfalls. Die Bestätigung der bereits gewählten Untergruppenleiter verliefen jeweils einstimmig. Die Satzungsänderung, in der ein übergeordneter optionaler Häswart dem Zunftrat zukünftig angehören soll verlief ebenfalls einstimmig. Aufgaben der neuen Position sollen zukünftig Häs- und Mitgliederverwaltung sein.

06.03.2025 Allgemein

Bunter Umzug bei bestem Wetter

Erneut hatten die Untermarchtaler Narren Glück beim Wetter. Nachdem es Tage zuvor noch geregnet und gestürmt hatte, war es pünktlich zum Fasnetssamstag wieder trocken uns sonnig. Dementsprechend gut war auch die Stimmung bei den Hundertschaften an Hästrägern. Der farbenfrohe Umzug wurde wie gewohnt angeführt von den Narrenbütteln. Direkt im Anschluss hatten sich dieses Jahr die Ehrenmitglieder mit einem Ehrenplanwagen eingereiht. Gefahren wurde der Festwagen vom ältesten Zunftmitglied Georg Bierer. Danach wechselten sich Musikkapellen und Maskenzünfte ab. Natürlich durften auch die originellen Gruppen aus Untermarchtal nicht fehlen. So verkleideten sich zum Beispiel die Venezianergruppe in diesem Jahr als ästhetische Chirugen. Nach dem Narrensprung gab es bei guter Unterhaltung ausgelassene Partystimmung in der Halle, dem Partyzelt und der Zunftstube mit Schlagerbar. Die Party dauerte bis tief in die Nacht an.

02.03.2025 Allgemein

Jubiläumsgeburtstagsparty zum Zunftball

Zum 33-jährigen Bestehen der NZ Untermarchtal lud man zum traditionellen Zunftball am glombigen Donnerstag in die Mehrzweckhalle ein. Ein tolles buntes Programm, sowie die musikalische Untermalung durch die Band "Die Maybacher" rundete einen gelungenen Abend ab. Die Location war restlos ausverkauft, sodass sogar zusätzliche Plätze geschaffen werden mussten. Im Laufe des Abends präsentierten die beiden Moderatoren Jens Rapp und Felix Teschner die vielen zusätzlichen Specials, die sich die Zunft ausgedacht hatte. Im Foyer hatten fleißige Helferinnen eine Kollage mit den Highlights der vergangenen 33 Jahre erstellt. Zudem gab es im Foyer eine Fotobox, bei der man sich ablichten lassen konnte. Kurz vor der Pause des Programms traten dann die Ehrenmitglieder Jürgen Löffler und Thorsten Faad als Eisverkäufer auf und veräußerten Softeis in den Farben der drei Untergruppen. Ebenfalls trat Goggel David Scherenbacher auf und stellte ein weiteres Special vor. Im Viererkarton waren drei gekochte und gefärbte Eier in den Farben der Untergruppen käuflich zu erwerben. Im Paket waren ebenfalls Maggi und Salz enthalten und der Karton im NZU-Design erstellt. Außerdem gab es noch eine Festschrift zum Jubiläum zu kaufen, in denen interessanten Highlights der bisherigen Geschichte der NZ beschrieben wurden. Das Programm des Balls lies aber auch nicht zu wünschen übrig. Viele Sketche und Tänze bereicherten den Zunftball 2025. Highlights waren der Auftritt der "Schella-Family", Jochen Fischer als Feuerwehrmann und der erstmalig aufgeführte Maskentanz der Narrenzunft. Viele feierten noch bis in die Morgenstunden weiter, ehe es dann direkt zur Zunftstube zum Weißwurstfrühstück ging.

20.01.2025 Allgemein

Fasnet in Untermarchtal mit Ausgrabungs-Zeremonien

Jetzt nimmt auch in Untermarchtal die Fasnet volle Fahrt auf. Mit viel Begeisterung der Narren und ihrem Anhang ist die Fasnet in den nächsten Wochen auch im Ortsbild allgegenwärtig und vermerkt sei, dass die Narrenzunft dieses Jahr ihr 33. Jubiläumsjahr begeht und feiert.  Der gute Besuch vieler Fans der Fasnet wurde mit den Fasnetausgrabungs-Zeremonien das Fasnetsinteresse und mitmachen geweckt. Herausragend die Beteiligung aller Narrengattungen der Schopfboale, Altlachenhexa mit ihrem Hokama und den Narrenbüttel war dann auch die Stimmung bei den Narren gleich spürbar und sichtbar.

Am Abend der Fasnetausgrabung bei der altehrwürdigen Zehntscheuer und deren Vorplatz war gleich gute Stimmung zu vernehmen. Dazu hat die Frankenhofer Musikkapelle unter der Leitung von Josef Uhl ihren ganz

großen Anteil. Dabei wurden die Schopfboale gleich musikalisch aus ihrem Schlaf in der Zehntscheuer geweckt. Auch den Altlachahexa wurden damit der Marsch zu lustig-närrischen Umtrieben geblasen und die doch

zahlreichen Narrengäste als Zuschauer schunkelten zu den Fasnetsmelodien gleich kräftig mit. Unter den Gästen auch bemerkenswerk viele auswärtige Fasneter aus den Nachbargemeinden.

Nach dem öffnen des Zehntscheuertor strömten dann die zunächst verschlafenen Schopboale mit „Katzengemaue“ heraus. Die Altlachahexa transportierten dann ihren noch schlafenden Hokama auf einem Karren

von der Altlache her herbei. Deren „Hexen-Hui-Geschrei“ und bengalisches Feuer ließen ihren Chef Hokama ebenfalls erwachen. Dieser reckte und streckte sich in seiner urwüchsigen Art und bei viel Fackellicht bot die ganze Szene ein

tolles und munter-närrisches Bild bei der Zehntscheuer. Während der vorherrschenden lausigen Kälte des Abends schenkte die Narrenzunft in großzügiger Weise Glühwein und Punsch gratis den Narren aus.

Jetzt aber meldete sich Zunftmeister Jens Rapp mit seinem Stellvertreter Lukas Teschner zu Wort. Die beiden verlasen den Narren sowie dem ganzen Narrenvolk die Bestimmungen der Fasnet-Proklamation

in aller Deutlichkeit. Zu vernehmen waren dabei die Hinweise  der Trinkfestigkeit und die Arbeitsscheue und noch vieles mehr welche die Narren während der Fasnetzeit einzuhalten haben.

In dieser Zeit gelte nur noch das Begrüßungswort

„Schopfboale-Hoi“ im Dorf.  Zwischenzeitlich hatten die Narrenbüttel Bürgermeister Bernhard Ritzler in ihrer Motornarren-Kutsche vom Rathaus her zur Versammlung aller Narren gebracht.

Zunftmeister Jens Rapp verlas dann seine Forderungen zur freiwilligen Amtsübergabe des Bürgermeisters an die Narren. Vergleichsweise milde aber doch sehr trefflich formulierte der Zunftmeister seine

Ansprüche der Ortsgewalt während Fasnetzeit. Ritzler dürfe jetzt auch gleich nach seiner Amtseinsetzung in den verdienten Urlaub fahren und forderte unmissverständlich  den Rathausschlüssel vom

Bürgermeister. Ohne große Gegenwehr war dessen Übergabe kein Problem. Doch auch der Bürgermeister richtete noch einige passende Wort als „Seitenhiebe“ an den Zunftmeister und dessen Narrenvolk

Beide „Amtliche Bürgermeister“ bekamen für ihren humorvollen Vortrag der Verteidigung und Amtsansprüche viel Beifall der anwesenden Narren.

Zum Ende der Proklamation dankte Zunftmeister Rapp seinen Narren und dem Narrenvolk als Besucher für ihr Kommen und lud dann zum gemütlichen Beisammensein in die Zunftstube mit Bar ein.

Abschließend begleitete die Musikapelle Frankenhofen die Narrenschar zur Zunftstube wo dort noch lange die „Musik“ spielte und närrisch unterhielt.